Am Montag, den 01.10.2018, fuhren wir – die 3. und 4. Klasse – mit dem öffentlichen Bus in unsere Bezirkshauptstadt Kufstein, leider war es kalt und regnerisch. Wir stiegen am oberen Stadtplatz aus und wanderten von dort zur Firma Riedel-Glas. Am Brunnen unter der Glaspyramide konnten wir im Trockenen jausnen, bevor wir viel Interessantes über diese Firma erfuhren. In Böhmen begründete Johann Leopold Riedel von 1756 an die Familiendynastie, die bis heute untrennbar mit Glas verbunden ist und in der seit 11 Generationen Glas hergestellt wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie Riedel enteignet und verlor dadurch all ihren Besitz in Böhmen, alle Fabriken und das gesamte Privatvermögen. Walter Riedel, achte Generation des Unternehmens, war für zehn Jahre in Russischer Gefangenschaft. Nach diesen schwierigen Jahren gelang es Walter Riedel und seinem Sohn Claus in Kufstein die „Tiroler Glashütte“ zu übernehmen. Dabei bekamen sie Unterstützung der Familie Swarovski aus Wattens. In den darauffolgenden Jahrzehnten gelang es der Familie Riedel ihr Unternehmen weiter auszubauen und weltweite Bekanntheit zu erlangen. Nach diesen geschichtlichen Hintergründen durften wir den Glasbläsern bei ihrer Arbeit in der Fertigungshalle zusehen. Wir konnten uns zuvor nicht vorstellen, wie „heiß“ es dort sein würde….. an die 30 Grad Celsius herrschen in der Glashütte. Im Schmelzofen wird das Glasgranulat über Nacht auf 1500 Grad aufgeheizt, wenn um 7.00 Uhr am Morgen die Glasbläser mit ihrer Arbeit beginnen, ist das Glas zähflüssig wie Honig und hat eine Temperatur von 1200 Grad. In vielen einzelnen Arbeitsschritten (ca. 12 für ein Glas und bis zu 25 für einen Weindekanter) werden die Gläser und Karaffen mit professionellem Können gefertigt. Leider war ein Besuch der „Sinnfonie“ aufgrund eines technischen Gebrechens nicht möglich. Wir waren aber trotzdem von dieser Führung restlos begeistert und haben bemerkt, dass nicht nur wir großes Interesse an der Glasherstellung haben – es war auch ein Fernsehteam vor Ort, um eine Dokumentation zu drehen!!! Um 10.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Kufsteiner Festung, wo uns ebenfalls eine Führung erwartete. Über den gedeckten Aufgang mit acht möglichen Zwischenmauern gelangten wir zum Bereich der mittlerweile überdachten Zugbrücke und von dort aus auf das Areal der Festung. Sehr interessant war der tiefe Brunnen (57,6 m tief – Es dauert 8 sec. bis Wassertropfen den Boden des Brunnens erreichen!), der Felsengang und natürlich die Heldenorgel (weltgrößte Freiluftorgel mit 5000 Orgelpfeifen). Zum Schluss konnten wir noch einige Ritterrüstungen und eine der 2 größten Kanonen „Purlepaus“ und „Weckauf“ besichtigen.

Exkursion nach Kufstein
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Detail
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